turmdersinneDas Hands-on-Museum zum Erleben, Staunen und Be-greifen |
Seit Februar 2004 präsentiert der turmdersinne ein besonderes Exponat:
Der sensorische Homunkulus ist als modellierte, menschengroße Figur, natürlich "zum Anfassen" aufgebaut, ergänzt als virtuelle Animation im Rahmen einer interaktiven Multimediastation mit vielen Hintergrund- und Zusatzinformationen.
Der neue sensorische Homunkuls nach Dinse, Neumann, Ripper und Rosenzweig (2004) ist inzwischen zum Maskottchen des turmdersinne aufgestiegen. Er trägt den Spitznamen:
H E I N E R
(Hirn-Erregungen des
Idealisierten Normalbürgers
bei Empfindungs-Reizen)

Der sensorische Homunkulus wurde 1950 erstmals von dem kanadischen Neurochirurgen Wilder Penfield (s. Foto rechts) entwickelt. Was ist der Sinn dieser merkwürdigen Erscheinung? Sein karikaturverzerrtes Aussehen demonstriert, wie die Berührungsempfindungen des menschlichen Körpers im Gehirn angelegt sind - große Lippen und Finger z.B. weisen auf hohe Sensibilität dieser Körperteile hin.

Während Penfield den Homunkulus damals noch durch Reizung am offenen Gehirn von Patienten ausmaß, kann man heute dank moderner bildgebender Verfahren in der Hirnforschung umgekehrt vorgehen: Man beobachtet, welcher Ort im Gehirn reagiert, wenn man bestimmte Körperstellen reizt.
Anhand dieser modernen Daten hat ein wissenschaftliches Team des turmdersinne um den Bochumer Neurowissen-schaftler PD Dr. Hubert Dinse, die Tübinger Hirnforscherin Dr. Nicola Neumann, die Neuropsychologin Dr. Barbara Rosenzweig (geb. Ripper) und dem turmdersinne-Geschäftsführer Dr. Rainer Rosenzweig den sensorischen Homunkulus rekonstruiert.
Diese Rekonstruktion ist ab sofort sowohl als virtuelle Gestalt als auch als lebensgroße Figur "zum Anfassen" im turmdersinne zu besichtigen. Eine interaktive Multimedia-Station liefert Erläuterungen und Zusatzinformationen, aufbereitet für die turmdersinne-Zielgruppe "Menschen ab 10 Jahren".
So entstand ein in dieser Form weltweit einzigartiges Hands-On-Museumsexponat.
Initiatoren und Beteiligte am Exponat Homunkulus
Pressetext Homunkulus heißt Heiner 04.03.2004 (pdf, 119 kB)
Pressetext Homunkulus 19.02.2004 (pdf, 167 kB)
Informationsmappe zum Exponat Homunkulus (pdf, 2 MB)
Liste der Beteiligten am Exponat Humunkulus (pdf, 38 kB)
Unter mehreren eingereichten Vorschlägen entschied sich das turmdersinne-Team für den Spitznamen
HEINER
(Hirn-Erregungen des Idealisierten Normalbürgers bei Empfindungs-Reizen)
Pressetext zum Spitznamen des Homunkulus: pdf, 118 KB.
turmdersinne im Web 2.0:
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