turmdersinneDas Hands-on-Museum zum Erleben, Staunen und Be-greifen |
Samstag, 10. März, 11-13 Uhr,
Marmorsaal, Presseclub Nürnberg (2. Stock), Gewerbemuseumsplatz 2.
mit Experten des Klinikums Nürnberg
„Ein Mensch ist das, was er gelernt hat und woran er sich erinnert.“ Der US-amerikanische Gedächtnisforscher Eric R. Kandel bekam im Jahr 2000 den Nobelpreis für seine Grundlagenforschung über molekulare Zusammenhänge, die für das Gedächtnis entscheidend sind. Er wies nach, dass Synapsen, also Verbindungen zwischen Nervenzellen, nicht statisch sind, sondern neu entstehen, untergehen oder auch ihre Übertragungseffizienz verändern können.
Die Bedeutung der Erinnerungen für unsere Persönlichkeit erkennen wir, wenn wir sie verlieren – wie beispielsweise im prominenten Fall des an Alzheimer erkrankten Fußballmanagers Rudi Assauer.
Der Gedächtnisinhalt, ob Kurz- oder Langzeitgedächtnis, ist in den Verschaltungen dieser Synapsen niedergelegt, und Emotionen spielen für das Erinnern eine wesentliche Rolle. Doch wie funktioniert das Erinnern genau? Kann man diese Vorgänge im Gehirn mit den Mitteln modernster medizinischer Bildgebungsverfahren sichtbar machen? Kann man gar Gedanken aus dem Gehirn auslesen? Ist das Erinnern ausschließlich ein bewusster Prozess? Hat das Gedächtnis seinen festen Platz im Gehirn und was passiert dann bei Operationen im Gehirn?
Diese Fragen beantworten fünf Experten des Klinikums Nürnberg, Fachleute aus Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie, Psychiatrie und Psychosomatik.
Eimer oder Sieb –
wie funktioniert das Gedächtnis?
Dr. Hartmut Lehfeld,
Leiter der Gedächtnissprechstunde
der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Bilder aus dem Gehirn –
vom Röntgenbild bis zum funktionellen Kernspin
Dr. Ingrid Bär,
Chefärztin des Instituts
für Radiologie und Neuroradiologie.
Gedanken lesen –
ein alter Traum wird wahr?
Prof. Frank Erbguth,
Chefarzt der Klinik für Neurologie.
Welche Rolle spielt das Unbewusste
beim Denken und Erinnern?
Prof. Wolfgang Söllner,
Chefarzt der Klinik für
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Gedächtnisstörungen nach Hirnoperationen: Je größer die Hirnläsion desto schwerwiegender die Einbußen?
Prof. Hans-Herbert Steiner,
Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.
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