Im Jahr 1870 blätterte Prof. Ludimar Hermann im Buch "Der Schall" von John Tyndall. Auf Seite 169 entdeckte er ein Bild aus schwarzen Quadraten und dazwischen weiße "Straßen". Die Kreuzungen der Straßen erschienen ihm ein klein wenig dunkler als die Straßen. Er beschrieb dieses Kontrastphänomen in Pflügers Archiv und bald darauf war es mehr oder weniger vergessen. Erst 1960 erregte es plötzlich Interesse, denn damals glaubten die Physiologen, sie könnten den Effekt erklären. Aber seitdem glauben viele, die Erklärung sei falsch. Tatsächlich wurde eine Reihe von Beispielen gefunden, die nicht mit dem Konzept der rezeptiven Felder vereinbar sind.
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